ClearSky - Das "grüne" Licht


Ein ATEX-zertifiziertes und industrielles Licht, das drastisch die Fähigkeit zur Wahrnehmung Umgebung in der Nacht  zu beurteilen verbessert, während es gleichzeitig umweltfreundlich für Vögel und nachtaktive Tiere ist ClearSky - die Licht-Lösung von IMT, die Ihnen eine völlig neue Perspektive auf die Sicherheit und Nachhaltigkeit bietet.

Viele Jahre der Forschung - von sowohl Shell und Philips durchgeführt - wurde in einer speziellen Lichtspektrum-Kombination, die eine feine, aber markanten blau-grüne Farbe produziert geführt.

Die Tierwelt und ClearSky

Hierzu muss man verschiedene Tierarten und deren visuelle Wahrnehmung unterscheiden.

Amphibien (z.B. Frösche): Die meisten Arten sind nachtaktiv und von Ihrem Lebensraum an Feuchtgebiete gebunden. Sie haben gut ausgebildete Augen, sind aber kurzsichtig und benutzen diese fast ausschließlich zur Jagd. Entferntere Lichtreize werden kaum wahrgenommen.

Säugetiere: Dämmerungs- und nachtaktive Säuger wie z.B. Rehe haben ein eingeschränktes Sehvermögen (meist nur schwarz-weiß) und nehmen nur starke hell-dunkel-Kontraste war.

Nachtaktive Insekten: Deren visuelle Wahrnehmung über Facettenaugen liegt im UV-Bereich mit Wellenlängen kleiner 380 nm. Daher arbeiten z.B. Insektenfallen in Lebensmittelbetrieben mit UV-Licht.

Fledermäuse: Sehen entgegen verbreiteter Meinungen schwarz-weiß und nehmen UV-Licht wahr.

Vögel: Nehmen Farben wahr, haben aber zusätzliche Rezeptoren für UV-Licht. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass sich Vögel besonders von Licht mit hohem Rotanteil (auch weißes Licht) dessorientieren lassen. Die Anlockwirkung von grünem und blauen Licht ist wesentlich geringer. Vögel orientieren sich anhand von Sternen aber auch anhand des Magnetfeldes der Erde. Diese Orientierung am Magnetfeld ist natürlich bei geschlossener Bewölkung wichtig. Rotanteile des Lichts stören diese Orientierung. Die Ursachen dafür sind allerdings noch nicht erforscht.

Der Mensch und ClearSky

Beim Nachtsehen (skotopisches Sehen) ist das menschliche Auge mit Abstand am sensibelsten für das grüne Lichtspektrum.

Beachten Sie hierzu die blaue Kennlinie: Hellempfindlichkeit des Auges. (Blau= relevante Kurve für das Nachtsehen, braun= Tagsehen)

Das bedeutet, dass bei gleicher gemessener Beleuchtungsstärke das Helligkeitsempfinden des Menschen unter grünem Licht deutlich höher ist. (Weil übliche Beleuchtungsmessgeräte photopisch arbeiten, wie beim Tagsehen und diese Messungen somit kein reales Bild von der skotopischen Helligkeit wieder geben).

Andersherum benötigt man weniger Energie um ein gleiches Helligkeitsempfinden zu erzeugen. Nach kurzer Eingewöhnung (2-3 Minuten) empfindet der Mitarbeiter das grüne Licht der ClearSky als „weißes Licht“.

Sicherheit und ClearSky

Die Farbwiedergabe ist ungleich besser als bei den gelblichen NAV-Leuchten. Die Lichterzeugung arbeitet mit Hochfrequenz von 2,65MHz mit der Folge besonders kontrastreichen Sehen mit hervorragender Tiefenschärfe. Drehende Teile wie Motoren und Winkelschleifer werden aufgrund des fehlenden Stroboskopeffektes wesentlich besser erkannt. (Siehe Bildvergleich unten.)

Praktische Anwendungen bescheinigen der ClearSky einen geringeren Blendungseffekt. Das bedeutet nicht zuletzt auch aufgrund langsamerer Ermüdung der Augen (durch häufige Wechsel zwischen Dunkel- und Helladaption) einen erheblichen Zugewinn an Sicherheit. Die wartungsfreie Technik macht die sonst üblichen Wartungs- und Reparaturarbeiten überflüssig (z.B. Leuchtmittelwechsel, EVG-Wechsel, eingedrungenes Wasser entfernen), Anfahrtswege zu abgelegenen Anlagen entfallen. Es sind keine Einschränkungen bei Kameraüberwachungen zu erwarten.

Mehr Details über ClearSky unter www.clearSky.lighting